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Geschichte

Nach verschiedenen Ortsversammlungen und Gemeinderatssitzungen kam es am 15.09.1955 zur Gründung des Wasserbeschaffungsverbandes Erfde. Dieser Verband hatte die Aufgabe, die Gemeinde Erfde mit Wasser zu versorgen. Fast zur gleichen Zeit wurde in der Gemeinde Friedrichsholm ebenfalls ein Wasserbeschaffungsverband gegründet. Während man in Erfde fündig wurde, fand man in Friedrichsholm jedoch kein ausreichendes Wasservorkommen. So kam schon 1957 vom Marschenbauamt Heide und vom MELF Kiel der Vorschlag, die Gemeinde Friedrichsholm von Erfde aus mit Wasser zu versorgen. Zudem äußerten weitere Gemeinden aus der näheren Umgebung den Wunsch, von Erfde Wasser zu erhalten. 1957 begannen die Verhandlungen.

Am 13.10.1959 wurde dann der Wasserbeschaffungsverband Mitteleider mit dem Sitz in Erfde gegründetFolgende Gemeinden sind Gründungsmitglieder:

  • Erfde
  • Bargen
  • Meggerdorf
  • Christiansholm
  • Friedrichsgraben
  • Friedrichsholm
  • Sophienhamm
  • Tielen

weitere Gemeinden folgten:

  • 1962 Königshügel, Hohn und Bergenhusen
  • 1964 Elsdorf-Westermühlen
  • 1966 Breiholz, Bargstall und Hörsten
  • 1967 Tackesdorf und Prinzenmoor
  • 1970 Hamdorf
  • 1973 Nübbel

Mit den ersten Arbeiten wurde im August 1956 begonnen. Es waren Rohrnetzarbeiten in Erfde, Bohrungen von Brunnen und die Errichtung eines provisorischen Wasserwerkes. Das Wasserwerk Erfde wurde dann 1964 endgültig fertiggestellt und in Betrieb genommen. In dieser Grundausbauphase bis 1975 wurden ca. 250 km Hauptversorgungsleitungen verlegt, ca. 2400 Hausanschlüsse, 265 Weideanschlüsse und 230 Hydranten eingerichtet. Die verbaute Gesamtsumme betrug bis dahin 12,7 Mill. DM, davon waren 4,2 Mill. DM Darlehen, der Rest aus Zuschüssen und Eigenleistungen des Verbandes. Es wurden damit ca. 10.000 Menschen und 18.650 Stück Großvieheinheiten versorgt. U.a. befanden sich bis zu 11 Meiereien im Verbandsgebiet. 1975 nahmen die Druckerhöhungsstationen in Hohn und Bergenhusen den Betrieb auf.

Das Wasserwerk wurde in den Jahren 1971 und 1997 erheblich erweitert und modernisiert. Ebenfalls wurde begonnen eine automatische Steuerung zu installieren, die heute auch aus der Ferne zu bedienen ist. 1995 wurde der Bau einer 16 km langen Versorgungsleitung vom Wasserwerk zur Druckerhöhungsstation Hohn begonnen, die 1999 komplett ins Netz eingebunden wurde. Im Jahr 2008 wurde ein zusätzlicher Trinkwasserbehälter mit 1.000 m³ Fassungsvermögen in Betrieb genommen.

Am 1.10.1960 wurde erstmals eine Arbeitskraft für das Wasserwerk eingestellt, es folgte am 1.4.1964 ein techn. Angestellter für das Rohrnetz und am 1.10.1967 die Einstellung einer Verwaltungsangestellten. Neben diesem Stamm sind noch 3 Teilzeitkräfte beschäftigt.

In den sechziger Jahren betrug die gelieferte Wassermenge jährlich zwischen 250.000 und 600.000 m³. 1977 wurde dann erstmals die Millionengrenze überschritten. Heute liefert der Verband jährlich ca. 1.250.000 m³ Wasser an 14.000 Menschen, sowie landwirtschaftliche und gewerbliche Betriebe. Meiereien sind nicht mehr darunter.

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